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NICOROLA (Unofficial)
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Get Well Soon – Séance Vor ein paar Monaten schrieb ich über ein Album, das laut gehört werden will. Verzerrte Gitarren, ein Schlagzeug, das nach vorn drängt, Get Well Soon als Rockband im Proberaum. Ich dachte, Konstantin Gropper hätte sich damit endlich die Jugend zurückgeholt. Jetzt, nur wenige Monate später, dreht er sich einmal um die eigene Achse und lässt auf Séance die Gitarren im Schrank. Statt Wucht gibt es elektronische Klangflächen, getragene Arrangements und Samples, die wie Geister durch die Stücke ziehen. Das Album ist ein Spukhaus, und das mit Absicht: Gropper hat sich von der Hauntologie inspirieren lassen, der Idee, dass die Vergangenheit in die Gegenwart hineinwirkt. Seine Pointe: Auch eine KI, die Technologie der Zukunft, speist sich nur aus dem, was schon einmal gesagt wurde. Eigentlich wollte er mit ihr Musik machen, war vom Ergebnis aber nicht überzeugt. Also hat er ein Album über sie gebaut, nicht mit ihr. Den Titel verstehe ich als doppelte Anspielung: Wer einer KI Fragen stellt, sitzt ein bisschen wie bei einer Séance am Tisch und wartet, was aus dem Unbekannten zurückkommt. Wie bei Minus The Magic schwebt auch hier die vertraute Handschrift darüber, nur mit anderen Mitteln. „The Wreck Of Deutschland“ beginnt mit Möwengeschrei, als würde man an einer Küste aus dem Nebel treten. Dann setzt das Akkordeon ein und zieht den Song in Richtung Filmmusik: ein bisschen französisches Chanson, ein bisschen Western, staubig und weit, obwohl der Text von Deutschland handelt. Gropper fragt darin, ob wir aus der Geschichte überhaupt etwas gelernt haben. Mein Favorit ist „Siri, What Ruined The West“. Gropper hat sich in der App Hello History mit KI-generierten historischen Figuren unterhalten und dieses Gespräch in Verse gegossen. Auch Kurt Cobain, oder besser: sein digitales Abziehbild, kommt darin zu Wort. Bass und Synthies geben dem Stück einen Drive, den ich auf dieser Platte zuerst nicht erwartet hatte. Fast gleichauf liegt der Schluss: Für „You Need Me“ gab Gropper einer KI den Prompt, ein Gedicht darüber zu schreiben, warum er sie braucht. Es blieb der einzige Text, bei dem sie überhaupt mitschrieb, und er musste den Entwurf deutlich überarbeiten. Beunruhigende Streicher tragen das Ergebnis, und genau das ist unbequem: Ein Mensch leiht einer Maschine seine Stimme, damit sie ihre Unentbehrlichkeit beschreibt. Séance macht es einem nicht leicht. Gegenüber dem direkten Vorgänger ist es das sperrigere, anspruchsvollere Album, und es verlangt mehr Geduld. Dafür belohnt es mit einer dichten Atmosphäre, ungewöhnlichen Ideen und großen Arrangements. Quelle https://www.nicorola.de/get-well-soon-seance/ #wellsoon #getwell #ein #seance #das #album #gropper #den #gitarren #auch #rss #feeds #linksharing #qwibbit

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DIIV – ZIRP! Wenn eine Band, die 15 Jahre lang jeder Pop-Geste ausgewichen ist, plötzlich ein „Mainstream-Album” ankündigt, werde ich misstrauisch. Und neugierig. DIIV standen für mich immer für Nebel, Lärm und Untergangsstimmung, nie für Hooks, die man beim Abwasch mitsummt. Mit ZIRP! wollen sie genau das ändern. Für die Produktion holte sich Zachary Cole Smith A. G. Cook ins Boot, den Mann aus dem Charli-XCX-Kosmos. Das klingt nach Stilbruch, ist in Wahrheit aber eher Hochglanzpolitur. Seit Oshin (2012) haben DIIV ihren Sound verfeinert, verdichtet und auf Frog in Boiling Water verdüstert, nie aber verbogen. Auch jetzt bleiben die Gitarren dick, verwaschen und melodisch, nur funkeln Glitch-Splitter und Synth-Funken darum herum. Der Opener „The Fountain” ist verzerrt und drückend wie eh und je. „Dare Me” klingt, als hätte jemand Loveless von My Bloody Valentine für heutige Ohren neu verkabelt: schimmernde, übersteuerte Gitarren, durchsetzt von digitalen Störgeräuschen. Mein Favorit ist „Kid”. Der Song beginnt zart, mit einer Melodie zum Mitsummen, bis mittendrin ein Gitarrenausbruch alles aufreißt. Ein Gute-Nacht-Lied, welches mit voller Wucht gegen eine Wand donnert. Genau dieser Kontrast trägt das ganze Album. Smith singt vom Verschwinden der Welt, in der man aufgewachsen ist, von Feuer, Überwachung und Medikamenten im Pillenorganizer. Dass seine Familie 2025 beim Brand in Los Angeles das Haus verlor, schwingt mit. „Trillions” persifliert den Reichtumswahn, mit Vocoder-Stimme und scheinbar harmloser Leichtigkeit. Dazu kommen die Hoffnungsschimmer in „My Star” und „Us Against You”, wo eine einsame Leadgitarre heult, bevor der Refrain sich öffnet. Ganz ohne Haken geht es für mich trotzdem nicht. Das besagte „Trillions” ist zwar der poppigste Moment, aber die Stimmbearbeitung nervt mich beim wiederholten Hören ein bisschen. Als Mainstream-Album geht ZIRP! ohnehin nicht durch, dafür ist es zu laut, zu schief und zu schwer. Das spricht allerdings eher für die Platte als dagegen. DIIV wollten Pop machen und klingen dabei so sehr nach sich selbst wie lange nicht: leuchtend, laut und ein wenig giftig. Der Zuckerguss ist neu, der Stachel darunter der alte. Quelle https://www.nicorola.de/diiv-zirp/ #rss #feeds #linksharing #qwibbit

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DIIV – Dare Me DIIV haben mit „Dare Me“ die vierte Single aus ihrem fünften Album ZIRP! veröffentlicht, das morgen (30. Oktober) erscheint. Produziert hat die Platte A.G. Cook, bekannt durch seine Arbeit mit Charli XCX und Caroline Polachek. Sie soll die Band nach Frog in Boiling Water (2024) laut Cook in neues Territorium führen. Ich bin ja sehr gespannt, wie dieses Territorium klingen wird. „Dare Me“ gefällt mir persönlich zumindest besser als die vorangegangene Single „Trillions“. Quelle https://www.nicorola.de/diiv-dare-me/ #dare #diiv #albumzirp #carolinepolachek #boilingwater #single #charlixcx #territorium #oktober #cook #rss #feeds #linksharing #qwibbit

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Tindersticks – Loving, leaving Die alten, schmusigen Haudegen Tindersticks haben ihr fünfzehntes Studioalbum Dog Roses angekündigt, das am 12. März bei City Slang erscheint. Aufgenommen und produziert hat es Sänger Stuart Staples zwischen Dezember 2025 und August 2026, und zwar in einem neuen, unterirdischen Studio. Hier ist die Single „Loving, leaving“. Quelle https://www.nicorola.de/tindersticks-loving-leaving/ #loving #cityslang #dogroses #studioalbumdog #tindersticks #stuartstaples #sangerstuart #august #dezember #studio #rss #feeds #linksharing #qwibbit

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Dead Man’s Bones – Lost in the Night Das Duo Dead Man’s Bones um den Schauspieler Ryan Gosling und Zach Shields meldet sich mit der Single „Lost In The Night” zurück, ihrer ersten neuen Musik seit dem selbstbetitelten Debütalbum Dead Man’s Bones von 2009. Laut ihrem Label ANTI haben die beiden mehrere Studios in Los Angeles ausprobiert, ohne den gewünschten Sound zu finden, und den Song schließlich auf einer Farm außerhalb der Stadt in nur einem Tag aufgenommen, mit zwei Gitarren, zwei Drumcomputern und zwei Synthesizern. Das ist eine ziemlich andere Ausgangslage als bei ihrem düsterem Zombie-Folk mit Kinderchor von damals, und ich bin gespannt, wohin sich das Ganze entwickelt. Quelle https://www.nicorola.de/dead-mans-bones-lost-in-the-night/ #deadman #lost #night #bones #debutalbumdead #duodead #ryangosling #schauspielerryan #zachshields #labelanti #rss #feeds #linksharing #qwibbit

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Feral Family – Brutalizer Das Yorkshirer Post-Punk-Trio Feral Family hat am 23. Oktober seine neue Single „Brutalizer” veröffentlicht, den Nachfolger von „The Razor” aus dem September. Toller Bass, schöner Drive, guter Song! Quelle https://www.nicorola.de/feral-family-brutalizer/ #feralfamily #brutalizer #dasyorkshirer #tollerbass #razor #september #single #drive #song #quelle #rss #feeds #linksharing #qwibbit

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Mixahulababy 863 – die Playlist Ich habe in den letzten Tagen wieder hörenswerte Songs gesammelt und präsentiere dir hiermit die 863. Ausgabe Mixahulababy. Quelle https://www.nicorola.de/mixahulababy-863/ #playlist #mixahulababy #die #ausgabemixahulababy #songs #quelle #rss #feeds #linksharing #qwibbit

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Yeah Yeah Yeahs – Hidden in Pieces Live at the Royal Albert Hall Die Yeah Yeah Yeahs haben mit Hidden in Pieces: Live at the Royal Albert Hall ein neues Livealbum veröffentlicht, das größtenteils bei ihren Konzerten in der Londoner Royal Albert Hall auf der Tour 2025 entstand. Jherek Bischoff hat die Songs für Streicher, Klavier und Kontrabass arrangiert, sodass Stücke wie „Maps”, „Gold Lion” und „Zero” in reduzierter, intimerer Form zu hören sind. Digital ist das Album seit dem 1. September erhältlich, die physische Version erscheint heute, am 23. Oktober bei Secretly Canadian und enthält neben den 13 Livetracks aus London zusätzliche Aufnahmen aus US-Shows. Zusätzlich zu den physischen Releases kommt heute eine erweiterte Digitalversion dazu. Tracklist In Heaven (Live at the Royal Albert Hall) Blacktop (Live at the Royal Albert Hall) Gold Lion (Live at the Royal Albert Hall) Hyperballad (Live at the Royal Albert Hall) Cheated Hearts (Live at the Royal Albert Hall) Isis (Live at the Royal Albert Hall) Warrior (Live at the Royal Albert Hall) Skeletons (Live at the Royal Albert Hall) Runaway (Live at the Royal Albert Hall) Spitting Off the Edge of the World (Live at the Royal Albert Hall) Mars (Live at the Royal Albert Hall) Maps (Live at the Royal Albert Hall) Zero (Live at the Royal Albert Hall) Y Control (Live in San Diego) Let Me Know (Live in San Diego) Hysteric (Live at the Beacon Theatre) Despair (Live at The Chicago Theatre) Little Shadow (Live in San Diego) Maps (Live at Teatro Metrópolitan) Isis (Live at The Orpheum Theatre) In Heaven (Sonic Ranch) Blacktop (Sonic Ranch) Quelle https://www.nicorola.de/yeah-yeah-yeahs-hidden-in-pieces-live-at-the-royal-albert-hall/ #royalalbert #alberthall #yeahyeah #londonerroyal #sandiego #yeahs #goldlion #hidden #sonicranch #maps #rss #feeds #linksharing #qwibbit

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W. H. Lung – Where Will You Go? Nach zehn Jahren verabschieden sich W. H. Lung aus Manchester mit der Single „Where Will You Go?” in eine unbefristete Pause. Der Song blickt auf die gemeinsame Zeit und die Stationen der Band zurück, von Leeds und Todmorden bis in die USA und nach Europa. Das letzte geplante Konzert spielt die Band am 20. November in der Albert Hall in Manchester. Quelle https://www.nicorola.de/w-h-lung-where-will-you-go/ #lung #der #manchester #band #alberthall #single #jahren #pause #europa #november #rss #feeds #linksharing #qwibbit

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Clap Your Hands And Say Yeah – Fever of the Mind Clap Your Hands Say Yeah waren einer der Senkrechtstarter des Jahres 2006. Mir gefiel ihr Debütalbum, auch wenn mich der Gesang von Alec Ounsworth auf Albumlänge ein wenig nervte. In den folgenden Jahren habe ich die Band allerdings komplett aus den Augen verloren. Erst mit Only Run war ich 2014 wieder angefixt. Jetzt hat die Band mit Burned ihr siebtes Studioalbum angekündigt, das am 29. Januar 2027 erscheint und das erste seit New Fragility von 2021 ist. Mit „Fever of the Mind” gibt es bereits die erste Single, die laut Alec Ounsworth den Rest des Albums thematisch und klanglich geprägt hat. Quelle https://www.nicorola.de/clap-your-hands-and-say-yeah-fever-of-the-mind/ #fever #mind #yeah #alecounsworth #band #mit #newfragility #jahres #januar #rss #feeds #linksharing #qwibbit

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