Die Rentengarantie ist tot. Der Bundeskanzler spricht von einer „Basisabsicherung". Private Vorsorge wird damit zur Pflicht – und gleichzeitig besteuert, als wäre sie ein Luxusproblem. Wer im Alter nicht arm sein will, muss privat investieren. Und zahlt dafür doppelt: → Du trägst das Risiko → Du gibst 26,375% deiner Erträge ab Seit Jahrzehnten liefert die Politik keine tragfähige Antwort, wie eine alternde Gesellschaft ihren Ruhestand finanzieren soll. Reformen werden verschleppt. Die Bürger sollen es selbst richten. Und ausgerechnet die SPD, die Grünen und die Linke nennen die Steuerfreiheit nach einem Jahr Haltefrist bei Bitcoin ein „Privileg für Spekulanten". Wer privat vorsorgt, weil der Staat sein Rentenversprechen nicht mehr halten kann, ist kein Spekulant. Er ist ein Bürger, den der Staat erst alleinlässt – und dann auch noch abkassiert. Die 1-Jahres-Haltefrist darf nicht abgeschafft werden. Im Gegenteil: Wer es ernst meint mit „Gerechtigkeit", führt sie auch für Aktien und ETFs wieder ein. Zwang zur Privatvorsorge und Besteuerung der Erträge – das ist kein Gesellschaftsvertrag. Das ist ein Widerspruch.