Liebe Seele - Liebe Seele, liebe Seele. Liebe. Seele. - Keine Triebe, siehe, dies', dein liebes Wesen, liebt dieses Leben! - Es ist dir nicht gegeben, es ist dir geschenkt. Zu viele verlieren ihr Leben, für nichts und wieder nichts, als Reden. - Zuviel Liebe hat noch nie geschadet. Glaub mal. Nichts als eine Seele, musst du haben. - Nicht erstreiten, nicht erregeln und nicht zähmen, musst du sie! Dein Leben ist ihr Lieblingslied, lass es tanzen, spiel Musik zur Melodie. - Sie kommt vom Küssen, nicht vom müssen, und die Seele sucht von selbst danach. - Du darfst dich wiegen, ihr erliegen, innrer' Friede, ist die Liebe. - Schlechtes lehrt dich nichts, es prüft dich. Das ist nicht Macht, das ist betrügrisch! - Licht vertreibt, und beugt die Schatten, Übelem gelingt kein Schaffen. Von miesem sich, geht aus kein Ehr, kein Werk, kein Wissensschatz, hat im fiesen goldnen Zimmer Platz. - Nur mehr und Raum und mehr und Platz, gierig packt es sich die Schwachen. Lüsternes Gesindel, Lügt über Prinzipien aus Instinkte. - Sie zu beugen und berauben, sie zu täuschen und betäuben, unter Zeugen, ohne Glauben, durch den Kopf Gedanken feuern. Jedes Dinge macht man teuer, denn so lässt es sich dann steuern. - Ihr folgt dem Gold zum Untergang, in Bergen dieses Unterfangs'. Da ist kein Schatz, da war nie einer! - Die Lüge liebt aus Tradition, Panzerstahl und Stahlbeton. Auf der Münzen Treibsand baut es, Bergwerke zur Unterwerfung, zur Aushöhlung des Urvertrauens. - Was das solle, fragst du mich? Eigennutz im Augenblick, meins kurzfristig. Die Mittelfrist will Lebensraum, Langsam frisst's die Mittel jedes Lebenstraums, stößt Langlanzen in den Lebensbaum. - Denn aus einem Haufen seelenloser Wesen, lässt sich ein Gehege bauen, aus jedem Mann und jeder Frau. - Die Seelen sucht sie einzugießen, einzusperren, einzuschließen. Einsam, einzeln, eigentümlich, -im Käfig selbst- ist's ungemütlich. Drum' schreibt man dort nicht 'Kerker' drauf, sondern baut aus Schmerzen Wärter auf. - Wenn seelenlos umzingelt Seele, wird aus Verbindung schlimmes Quälen. Seelen sterben nicht, so will der Teufel, ihre Wesen, sich' zur Beute. - Etwas anderes erfreut sie nicht. Sie lügen, töten, sind verstrickt. Das Seelenheil zu schänden ist der Kick. Je frischer desto besser. - Potenzial ist teuer und man investiert nicht in Gebrauchsspuren. - So stehe hier, der Satz zur Taufe: Es wird stets bekackt, derselbe Haufen. - Was er für eine Tarnung hält, ist Täuschung aller, seiner selbst. - Füllt eifrig sich sein Steuersäckel, mit dem Golde' seiner Helfer. - Wenn alles liegt, klar auf dem Tisch, baut er sich auf: "Das war Ich nicht". - Das dumme Vieh übt Selbstbeschiss als Selbstausdruck, wie das dumme Ziegen-Tier vor dem er kuscht. - Seele, Liebe, fragst du mich, erkennst du dran, das alles ist. - Was sie verbindet, diese Bande? Schau doch, wo die Münzen landen. - Liebe Seele, nennt sie Schande. ~